Oct 9, 2026

Deike Lautenschläger: Insel der Geister – Geister der Insel

Insel der Geister - Geister der Insel

Deike Lautenschläger: Insel der Geister – Geister der Insel

Auf Taiwan endet das Leben nicht mit dem Tod. Ahnen wachen über ihre Familien, rastlose Seelen streifen umher und im Geistermonat öffnen sich die Tore zur Unterwelt.
Opfergaben, Tabus und Rituale sollen das fragile Gleichgewicht zwischen Menschen und Geistern bewahren.
In atmosphärischen Texten begegnen den Lesenden Geisterhochzeiten, Mädchentempel, Hotelgeister und urbane Legenden.
Auf Grundlage von Interviews, Beiträgen in sozialen Medien und Zeitungen sowie historischen Quellen zeigt die Autorin, wie tief der
Geisterglaube im modernen Taiwan verwurzelt ist. Zwischen Tempeln, Hochhäusern und Neonlichtern entsteht das Porträt einer Gesellschaft, in der Tradition und Moderne – und die Welten der Lebenden und der Toten – bis heute eng miteinander verflochten sind.

Deike Lautenschläger
Insel der Geister – Geister der Insel
Geisterglaube in Taiwan
Herausgeber : mandelbaum verlag
Sprache : Deutsch
Seitenzahl : 268 Seiten
Klappenbroschur, Format: 13,5 x 21
ISBN: 978399136-136-7
Erschienen: Oktober 2026

Weitere Infos zum Buch mit einer Leseprobe auf der Webseite des Verlags.

Die Autorin: Deike Lautenschläger

Deike Lautenschläger promovierte in Asia Pacific Studies an der National Chengchi University Taipei. Nach mehr als 20 Jahren in Asien, u. a. in Singapur und Hongkong und als Deutschlehrkraft am Goethe-Institut Hanoi, ist Taiwan ihre Wahlheimat geworden. Derzeit lebt sie als Deutschlehrerin und freie Autorin in Taipeh.

Weitere Literaturerscheinungen von Deike Lautenschläger, die wir auf TaiwanInVienna vorgestellt haben:
Das Glück verkehrt herum
Fettnäpfchenführer Taiwan

Glaube oder Religion?
Autorin Deike Lautenschläger über Taiwans Geisterwelt im Radiointerview mit Carina Rother auf Rti.com vom 16.08.2026

Der mandelbaum verlag

1996
Aus der Krise seines Grafikstudios zieht Michael Baiculescu den Schluss, einen Verlag zu gründen. Zwar ohne Kapital aber mit Hilfe der Wiener Brücke-Druckerei, die die Druckkosten der ersten Buchprojekte vorfinanzierte. So entstand der mandelbaum verlag.
»Sie halten den ersten Prospekt eines neuen Verlags in Händen, der sich zum Ziel gesetzt hat, verborgene Schätze zu bergen und Verstecktes sichtbar zu machen …«

Auf der Webseite des Verlages gibt es die ganze spannende Geschichte unter “Eine kleine Verlagsgeschichte” zu lesen.

Text- und Photocredit: mandelbaum verlag