The Politics of Memory in Sinophone Cinemas and Image Culture – Altering Archives

Cinema archives memories, conserves the past, and rewrites histories. As much as the Sinophone embodies differences, contemporary Sinophone cinemas in Taiwan, Hong Kong, and the People’s Republic of China invest various images of contested politics in order to assert different histories and self-consciousness. As such, Sinophone cinemas and image production function as archives, with the capability of reinterpreting the multiple dimensions of past and present. Continue reading

Fettnäpfchenführer Taiwan

Die Buchreihe “Fettnäpfchenführer” aus dem CONBOOK Verlag widmet sich lt. Eigenbeschreibung “auf vergnügliche Art dem Minenfeld der kulturellen Eigenheiten”. Mittlerweile gibt es mehr als dreißig Bände aus dieser Reihe.
Deike Lautenschläger, die bereits mehr als zwölf  Jahre in Asien lebt, hat in Taiwan ihre Wahlheimat gefunden und darüber geschrieben.
Im Buch möchte Sophie mit eigenen Augen sehen, wie Ureinwohner, chinesische und südostasiatische Migranten und Menschen aus allen Ecken der Welt zusammenleben und wie uralte Traditionen, Religion und Aberglauben, die vom chinesischen Festland längst verschwunden sind, noch bis heute gepflegt werden – selbst von der jungen Generation und im modernen Alltag. Continue reading

Taiwan’s Lost Commercial Cinema: Recovered and Restored

Happy to say that a great project by Professor Chris Berry (King’s College London) and Dr Ming-yeh T. Rawnsley (Centre of Taiwan Studies, SOAS) is underway:

Did you know regular filmmaking on Taiwan only started in the 1950s? With a Taiwanese-language film industry? Between then and the 70s, 1,000-plus Taiwanese-language features were made. However, the budgets were miniscule, the companies short-lived, and there was no archive. They were quickly forgotten, and only 200-plus survive. Continue reading

Lien-Cheng Wang : Reading Plan

Lien-Cheng Wang (TW) at Ars Electronica (Linz from 7 to 11 September).

Reading Plan is an interactive artwork with 23 automatic page-turning machines. When audiences enter the exhibition room, the machines start to turn the pages automatically and read their contents in the voice of elementary school students. The machines are a metaphor for a Taiwanese classroom. Continue reading

Ella Raidel : Subversive Realitäten

Das  Kino Arsenal in Berlin zeigt vom 1. bis zum 30. September zwölf Filme von Tsai Ming-liang.
Wir haben auf unserer Seite darüber berichtet: Anatomie der Einsamkeit – Die Filme von Tsai Ming-liang

Grund genug für uns, das tolle Buch “Subversive Realitäten” von Ella Raidel wieder in Erinnerung zu rufen. Das Buch ist zwar schon etwas älter, es sind jedoch darin acht von zwölf in Berlin gezeigten Filme ausführlich beschrieben. Continue reading

Anatomie der Einsamkeit – Die Filme von Tsai Ming-liang

Das  Kino Arsenal in Berlin zeigt vom 1. bis zum 30. September zwölf Filme von Tsai Ming-liang.

Stefan Grissemann schreibt dazu:
Wenn man es definieren wollte, wäre das Kino wohl vor allem ein Manifest des Begehrens, der Versuch des Bewahrens unerklärlich schöner, flüchtiger Momente. Motive des “Perversen” haben dabei seit je, spätestens seit den lustvollen Regelverstößen der Surrealisten, ihren festen Platz. Tsai Ming-liang, Regisseur aus Taiwan, arbeitet seit einem Vierteljahrhundert mit der Anziehungskraft apokalyptischer Gesellschaftspanoramen und an seiner Version desolater -Erotik. Die schiere Bildgewalt, mit der Tsai von Entfremdung, Isolation und Lebensmüdigkeit berichtet (Kamera in fast allen Fällen: Liao Pen-jung), dient auch einem höchst eigenwilligen Humor. In seinem skeptischen Blick auf Liebesqual und Familienspannungen lodert eine – bisweilen kurios diskret anmutende – Sehnsucht nach Groteske und Tabubruch. Seine Erzählungen selbst hält Tsai Ming-liang schlicht, oft sehr fragmentarisch, um ihnen eine möglichst avancierte Form geben zu können. Das Arsenal würdigt den vielfach ausgezeichneten Autorenfilmer mit einer Retrospektive seiner zwischen 1992 und 2015 entstandenen zwölf Langfilme.

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